6 jährigen Einzelvogel noch verpartnern???

Unterbringung, Beschäftigung & Ernährung
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Sumeru
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Es geht um eine Wellensittichdame, die in Spanien lebt und von ihrem Halter (der Freund einer Freundin von mir) sehr geliebt wird und sehr zahm aber leider in Einzelhaltung lebt. Sie ist 5 bis 6 Jahre alt. Auf gutes Zureden meiner Freundin hat er sich nun entschieden, einen zweiten Welli dazuzuholen. Natürlich hat er die üblichen Bedenken, dass sich sein Vogel von ihm entfremden könnte, wenn ein zweiter einzieht. Es gibt einige Hähnchen in Aussicht, die alle etwa 1,5 Jahre alt sind, also relativ jung.
Wie seht ihr das? Kann eine Verpartnerung bei einem älteren, fehlgeprägten Welli noch gelingen? Wie beurteilt ihr den Altersunterschied? Und wie würdet ihr das angehen? Mein Gedanke wäre, den Neuen erst mal im eigenen, geschlossenen Käfig ins "Vogelzimmer" zu stellen und abzuwarten, wie die Henne reagiert. Und erst wenn Interesse und Annäherung zu beobachten ist, dem Hähnchen die Tür zu öffnen. Und in dieser Phase Geduld und nochmals Geduld.
Aber ich habe so eine Zusammenführung noch nie gemacht und frage mich, wie gesagt, ob das noch klappen kann. Ob die kleine Farruquita überhaupt noch weiß, dass sie ein Vogel ist?
Ich bin sehr gespannt auf eure Gedanken dazu!
Viele Grüße
Andrea
Samih und Dotti :fly: :fly: und natürlich Faruquita aus Madrid :smlove:
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Geli01
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Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Fehlprägung schnell verschwindet und die Wellis sich schnell an den neuen Partner gewöhnen. Wir haben auch eine Dame, die ist mit 6 Jahren zu uns gekommen und hat sich den 1,5 Jahre jungen Smartie geschnappt. er hat allerdings die Möglichkeit mit den Anderen im Schwarm sich auch auszutauschen. :baeh: Dadurch hat die alte Dame Safira (sie schläft mehr) Ruhe :schlafen: und der Smartie beschäftigt sich mit anderen Jungs. :zwinker: Du solltest es in Erwägung ziehen und den Schwarm aufstocken im Falle einer zu stressigen Situation, oder einen gleichaltrigen Partner suchen :troest:
Mag alle Wellies die Nichtflieger und natürlich auch die Senioren :kaffee3: :grinser:
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sweet
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Meine Kollegin hatte auch ihren Wellensittichhahn lange Zeit in Einzelhaltung. Er war auf Menschen sehr geprägt und hatte sogar sprechen gelernt. Meine Kollegin hat ihn später mit einem Wellensittichweibchen verpartnert. Das war überhaupt kein Problem. Der Hahn war überglücklich und ist sogar eine Partnerschaft mit der Henne eingegangen. Auch seine Zutraulichkeit zu den Menschen hat er sein lebenlang beibehalten.
LG Marlene und die Vierer-Bande
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Steffi-Lotte
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Hallo Andrea,

ich sehe da auch kein Problem. Natürlich sollte man es langsam und mit Geduld angehen, aber das schreibst du ja schon selbst. Ich kenne eigentlich keinen Fall, in dem die Verpartnerung nicht geklappt hat. Es muss natürlich nicht die große Liebe entstehen, aber das habe ich in meinem Schwarm mit 7 Wellis auch nicht wirklich, darauf hat man keinen Einfluss. Der Altersunterschied sollte kein Problem sein, sind ja beide erwachsen.

Ich würde auch so vorgehen, dass der Neue im extra Käfig kommt. Wenn sie sich dann hören, kannst du schon einschätzen, wie die Henne reagiert. Ist sie interessiert, kann man die Käfige nebeneinander stellen, nimmt sie dann da schon deutlich Kontakt auf, lernen sie sich am besten beim Freiflug kennen. Wenn sie schon bei den Geräuschen eher verschüchtert ist, stellt man die Käfige noch etwas weiter entfernt voneinander auf, bis sie sich daran gewöhnt hat. Das ist aber eigentlich eher eine Sache von Stunden als von Tagen. Meiner Erfahrung nach sitzt der Wunsch nach der Nähe von Artgenossen so tief, dass der schnell wieder rauskommt. ;)
Vielleicht kann es für die ersten paar Tage noch sinnvoll sein, beide Käfige aufgestellt zu lassen, wobei ich ehrlich sagen muss, dass bei mir niemand mehr alleine in seinen Käfig wollte.

Viel Erfolg! :wink:
Liebe Grüße von Steffi
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Sumeru
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Guten Morgen!
Vielen, vielen Dank für die schnellen und ausführlichen Antworten!!!! Das sind ja gute Nachrichten und eindeutige Aussagen. Ich habe es schon an meine Freundin weitergegeben und werde euch auf dem Laufenden halten.
Einen schönen Tag
Andrea
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Sumeru
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Hallo zusammen,
jetzt muss ich mich leider mit mäßigen Nachrichten zurückmelden: Das kleine Hähnchen ist am Freitag Abend eingezogen. Die ersten 24 Stunden war er in seinem Käfig. Farruquita hat ihn wohl KOMPLETT ignoriert. Am Samstag Abend haben die Halter ihn dann rausgelassen und er ist sofort geflogen und ist sogar auf der Schulter meiner Freundin gelandet. Insgesamt ist er ein sehr freundliches, neugieriges und wenig ängstliches Kerlchen.
Später haben beide zusammen an einer Knabberstange genagt und "der Kleine" (so heißt er derzeit noch) ist mutig und zuversichtlich in Farrusquitas Käfig gestapft. Und da ist er seitdem geblieben, wird wieder völlig ignoriert, kommt gar nicht mehr raus und scheint immer verwirrter und trauriger zu werden :bahnhof: . Ich habe Fotos gesehen: Sie sitzen weit voneinander entfernt im Käfig und wenden sich die Rücken zu. Meine Freundin spricht von "eisiger Stimmung". Farruquita kommt ab und zu raus (eher selten, aber das ist wohl immer so).
Das tut mir so Leid! Mir blutet wirklich nur von den Bildern und Berichten das Herz. Meint ihr, das wird noch was? Ich habe im Nachhinein noch erfahren, das Farruquita eine Handaufzucht ist :grummel2: . Der Halter hat sie als winziges Vögelchen bekommen und mit einer Spritze gefüttert. Sie hat also so gut wie keinen Kontakt zu anderen Wellis gehabt und ist jetzt 6 Jahre alt.
Was meint ihr?
Lieben Gruß
Andrea
mit Samih und Dotti
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Maui und die Gang
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Ich fürchte da kann man nur hoffen . Wir drücken mal Daumen und Krallen das es noch würd ! :daumendrück: :daumendrück:
Viele Grüße von den Krawallis Maui, Charlie, Klee und Rainbow + Ihrer Federlosen :fly:
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Geli01
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Habt Geduld mit den Vögeln, es geht nicht so schnell. wir haben vögel die brauchten 4 Monate :kniefall: :rotwerd: :kaffee3:
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Steffi-Lotte
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Hallo Andrea,

als Handaufzucht ohne Kontakt zu anderen Wellis ist das natürlich nochmal eine andere Sache. Da spielt dann die Fehlprägung auf den Menschen noch mal eine ganz andere Rolle, als bei einer "bloßen" langjährigen Einzelhaltung. Ich würde aber auch noch nicht so schnell aufgeben und einfach noch etwas Geduld haben. Positiv ist in der Situation auf jeden Fall schonmal, dass die Henne nicht aggressiv reagiert. Also würde ich sagen, es ist alles noch im grünen Bereich. :wink:
Liebe Grüße von Steffi
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sweet
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Für beide ist es eine neue Situation. Sie müssen sich ja erst kennenlernen. Manche Wellis brauchen dazu Zeit genau wie wir. Vielleicht kann deine Bekannte etwas Waldgeräusche (z.B. "Vogelgezwitscher im Wald") laufen lassen. Das macht neugierig und entspannt die Atmosphäre. Wenn du mal googlest findet man auf Youtube einiges.
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Sumeru
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Vielen Dank für eure ermutigenden Antworten.
In Madrid herrscht immer noch weitgehend Eiszeit. Gestern gab es scheinbar einen kleinen Lichtblick: Das neue Hähnchen hat meiner Freundin Basilikum aus der Hand gefressen, nachdem er in den letzten Tagen nur verunsichert im Käfig geblieben ist. Farruquita kam dann futterneidisch hinzu und wollte auch. Sie sind auch mal zusammen aufgeflogen, nachdem sie sich erschreckt haben. Beides finde ich nicht so schlecht, weil es (auch wenn das eigentlich lächerlich wenig) so doch immerhin ein winziger gemeinsamer Nenner ist.
Heute war es wieder ganz schwierig, schreibt meine Freundin. Farruquita war draußen und wollte gar nicht mehr in den Käfig zurück, das Hähnchen war gar nicht rauszulocken. Beide wirken fast ein bisschen erstarrt.
Es wurde jetzt ein neuer größerer Käfig besorgt. Die Idee finde ich auch ganz gut, da sie so die Möglichkeit haben, sich aus dem Weg zu gehen und zu entspannen. Aber wie jetzt vorgehen? Ich bin da selbst ziemlich ratlos und habe vorgeschlagen, ihn einfach in die Nähe zu stellen, Leckerchen rein und auch drauf zu legen, ansonsten gar nichts zu machen und weiter abzuwarten und Zeit zu geben.
Mir tut die Situation so Leid und vor allem auch das Hähnchen. Und für Farruquita ist es der Megastress. Die meiste Zeit denke ich, es wäre vielleicht besser, alles wieder rückgängig zu machen. Zumindest das Hähnchen hätte es dann wieder gut in dem kleinen Schwarm, aus dem er kommt.
Hat jemand von euch noch eine zündende Idee?
Liebe Grüße
Andrea
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Wenn die kleine Handzahm ist könntet ihr den Futterneid mit Hirse ein wenig antrainieren. Macht euch auf eine lange Lehrzeit gefasst. Vielleicht wird darüber auch noch der Junge Mann auch zahm. Wellis haben nur 10 min. Aufmerksamkeit dann brauchen sie wieder eine Entspannung. Dann kann deine Freundin mit immer kleiner werdenden Stückchen Hirse weiter machen und irgendwann ist das Eis gebrochen und die fortschritte werden unübersehbar. Aber so 1/2 Jahr müsst ihr schon einplanen mit täglichen Trainingseinheiten von mind. 1 Std. :passtgirl: :hoeret: :kniefall: es ist genau so als wenn man einen Welli zahm bekommen will :troest: :zwinker:
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Steffi-Lotte
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Ich würde in der Situation noch mal zwei Wellis dazuholen, einen Hahn und eine Henne. Hört sich jetzt im ersten Moment vielleicht komisch an, ist aber nicht so ;) Zumal schon ein größerer Käfig angeschafft wurde, es also platzmäßig vermutlich kein Problem darstellt. Natürlich muss auch alles andere bedacht werden, die höheren Tierarztkosten, es wird sicherlich lauter werden usw.

Zur Begründung:
Farruquita weiß momentan vermutlich gar nicht, wie sich ein Wellensittich gegenüber einem anderen Wellensittich verhält, sie konnte es ja nie lernen. Beobachten und abgucken kann sie es sich aber auch nicht, denn es ist ja nur ein einziger anderer da. Wenn jetzt aber drei "normale" Wellis da sind, werden sich diese wie normale Wellis miteinander beschäftigen und Farruquita kann ganz in Ruhe beobachten und wenn sie keinen Kontakt mag, einfach Abstand halten. Als Henne kann sie das den anderen auch gut klar machen, wenn sie Ruhe will. ;) Das Hähnchen wiederum hätte Artgenossen, mit denen es sich beschäftigen könnte und wäre auch nicht mehr so auf Farruquita angewiesen.
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Guten Morgen,
das sind sehr gute Tipps - Danke, auch dass ihr so schnell reagiert. Ich fürchte leider, dass der Halter beides nicht umsetzen wird. Und meine Freundin war jetzt wegen Homeoffice 2 Monate in Madrid, fährt aber leider morgen ( :cry: ) wieder zurück nach Bonn. Meine Freundin hat ewig auf ihren Freund eingeredet, dass er überhaupt einen zweiten Welli nimmt - also sind 4 wohl utopisch (obwohl das sicher DIE Lösung wäre) und eine Stunde Trainingszeit kann ich mir da auch kaum vorstellen. Aber die Richtung stimmt! Meine Freundin kann heute schon mal anfangen und vielleicht schafft er wenigstens ein paar Minuten am Tag.
Ich glaube zwar nicht, dass der Halter das machen würde: Aber was haltet ihr davon, wenn Farruquita ein paar Wochen mit in den kleinen Schwarm ziehen würde von dem sie (und auch das Hähnchen) stammt? Und dann würden beide zurück zum Halter kommen? Ich weiß allerdings nicht, wie viele Vögel dort sind. Eine zu große Gruppe wäre sicher zu viel Stress für sie...
Ich bin gespannt auf eure Antworten
LG
Andrea
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Versuchen könnt ihr es, aber was ist wenn sie sich in einen anderen Hahn im Schwarm verliebt und dort bleiben will. Wenn diese Option wäre, wäre es für eine Farruquita am allerbesten. :jippieh: :pfeif:
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Das wäre mir zu riskant. Sie kommt dann auf einen Schlag zu sehr vielen fremden Wellis UND verliert ihre gewohnte Umgebung. D.h. sie hat auch keinen Rückzugsort mehr, wo sie sich von den anderen Vögeln fernhalten kann. Ich würd's nicht machen und dann lieber noch warten, ob es mit dem Hähnchen nicht noch besser wird. Es ist ja wirklich noch nicht viel Zeit vergangen. :wink:
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Da hast du sicher recht, Steffi Lotte! Es wird aber gar nicht dazu kommen.
Meine Freundin ist heute wieder nach Deutschland geflogen.
Gestern ging es Farruquita sehr schlecht. Sie saß den ganzen Tag aufgeplustert auf dem Käfigboden, ist nur ab und zu mal hochgeklettert. Ich hoffe, dass sie nicht wirklich krank geworden ist durch den Stress. Wie es heute ist, weiß ich leider nicht. Der Halter hat inzwischen einen zweiten Käfig angeschafft, in den das Hähnchen nun erst mal eingezogen ist. Meine Freundin hat ihn vorläufig in einen anderen Raum gestellt, damit Farruquita überhaupt zur Ruhe kommt.
Ich bin ein bisschen hoffnungslos inzwischen. Ob es unter den Umständen nicht doch besser wäre, das Hähnchen in seinen kleinen Schwarm zurück zu bringen? Farruquita scheint es immer schlechter zu gehen, das Hähnchen leidet auch, und ob der Freund meiner Freundin die Zusammenführung alleine hinbekommt ist auch fraglich.
Traurige Grüße
Andrea :schnief:
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Ringeltaube
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Hallo Andrea,
also für mich klingt das, als ob das für Farruquita einfach alles zuviel ist.
Bei einem in seiner Jugend derart fehlgeprägten Vogel weiß man einfach nicht, wie er reagieren wird, die Handaufzucht in Kombination mit der Einzelhaltung hat wahrscheinlich verursacht, dass sie wirklich keine Verbindung zu Artgenossen aufnehmen kann.

Der Versuch, sie mit einem anderen Welli zusammenleben zu lassen, war meiner Meinung schon o.k., aber ich halte das Experiment für leider gescheitert und ich würde das Hähnchen zurück in seinen ursprünglichen Schwarm geben, und zwar so schnell wie möglich, ehe beide noch mehr gestresst werden.

Liebe Grüße und gute Wünsche für alle Beteiligten!❤️
Was ist ein Schwarm? Eine Gemeinschaft von Wellis, für die man ins Schwärmen gerät! Bild

Viele Grüße von Anette und den kleinen, süßen Fliegern
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