Leberpatient

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ada19
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Leberpatient

Beitrag von ada19 » Fr 4. Mai 2018, 23:16

Hallo alle zusammen,

der letzte Welli, den ich aufgenommen habe, mein Dino, hat leider eine Leberschwäche.
Sein Schnabel wächst übermäßig und obwohl ich ihn vor ungefähr einem Monat erst kürzen ließ, ist er wieder sehr lang geworden... :sad:
Vom Tierarzt habe ich Hepar Comp. bekommen, wobei ich bezweifle, dass dieses ausreicht, zumal ich es nicht mal in den normalen Wassernapf (weil Edelstahl) geben kann.
Ich habe Zuhause noch das Silymarin-CT, diesbezüglich würde ich euch gerne fragen, wie ihr das verabreicht?
Wenn man Pulver übers Futter streut, bleibt ja leider nicht viel dran... dann vielleicht doch ins Trinkwasser? Kann man Silymarin-CT überhaupt ins Trinkwasser geben?

Was kann ich noch für den kleinen Kerl tun?
Er zeigt übrigens keine Symptome (außer Schnabelwachstum) und ist putzmunter.

Danke im Voraus.

LG Asya :wink:
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Re: Leberpatient

Beitrag von Haarmonster » Sa 5. Mai 2018, 01:10

Pulver, die alle fressen dürfen (Silymarin aber auch Korvimin u.a.) mische ich entweder unter Knaulgras/Wiesengräsermischung pur und biete es in einer extra Schale an oder in die normale Futtermischung in der standardmäßig ja auch schon mindestens Knaulgras enthalten sein sollte. In einem verschließbaren Gefäß gut geschüttelt haftet es sehr gut an den Schalen und wird besser vom Vogelschnabel aufgenommen als übers normale Futter einfach nur drüber gestreut. So biete ich es zur freien Verfügung an.

Noch besser eignet sich allerdings Kochfutter (wenn keine Brutigkeit oder generell hormonelle Probleme vorhanden sind, eignet sich auch Quell- und Keimfutter), weil es daran sehr gut kleben bleibt.
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ela67
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Re: Leberpatient

Beitrag von ela67 » Sa 5. Mai 2018, 03:11

Hallo Asya !
Ich mache das genau so wie Britta (Haarmonster) !
Und das Mittel fürs Trinkwasser, da habe ich immer einen ganz kleinen
Porzellan oder Keramiknapf ( glasiert ) aus der Nagerabteilung daheim. Für Hamster.
Da passt das dann schon. Weil da ja nur wenige ml Wasser benutzt werden
dürfen. Bei mir ist die Dosis 15 Tropfen auf 30ml Wasser. :winke2:
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Re: Leberpatient

Beitrag von ada19 » So 6. Mai 2018, 11:53

Hallo,
danke euch beiden für die Tipps, ich werde es mal so versuchen. :passtgirl:
Wie oft die Woche sollte man das Silymarin eigentlich geben?
Und ist es sinnvoll ein Röntgenbild machen zu lassen bei Leberproblemen? Unser Tierarzt hat es beim Dino nämlich nicht für nötig gehalten, obwohl Schnabel und Krallen auch ganz schön verfärbt sind....
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Re: Leberpatient

Beitrag von ela67 » So 6. Mai 2018, 12:35

Hallo Asya !
Also eine Röntgenaufnahme halte ich auf jeden Fall für sinnvoll und wichtig !
Das solltest du unbedingt noch mal bei deinem TA ansprechen.
Also ich gebe das Silymarin meistens ein paar Wochen als Kur. :winke2:
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Re: Leberpatient

Beitrag von ada19 » So 6. Mai 2018, 22:23

Ja, werde ich dann auf jeden Fall noch mal nachhaken.

LG Asya :winke2:
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Re: Leberpatient

Beitrag von Sumeru » So 13. Mai 2018, 14:02

Liebe Asya,
ich habe auch einen kleinen Leberpatienten zu Hause, Samih, der regelmäßig Hepar bekommt. Mariendistel ist gut, aber ich glaube, das Hepar ist wirklich wichtig. Auf Empfehlung meiner TÄ träufele es immer auf ein kleines Stückchen Kolbenhirse und reiche es Samih dann an. Er nimmt es gerne, scheint zu schmecken.
Viel Glück und berichte mal, was das Röntgen ergeben hat.

Lieben Gruß
Andrea

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Re: Leberpatient

Beitrag von Charlie1403 » Mo 14. Mai 2018, 08:41

Hallo Asya,

ich hatte auch schon Leberpatienten die ich mit Herpa com behandelt habe. Ich habe die Medis aber direkt in Schnabel gegeben. Anfänglich einen Tropfen morgens, zum Schluss einen weiteren Abends. So kannst Du sicher gehen, dass Dein Dino auch seine Portion Herpa aufnimmt.

Silymarin streue ich mit einen Salzstreuer übers Futter. Besonders während der Mauser vom Großgefieder. Da wird die Leber besonders belastet.
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Re: Leberpatient

Beitrag von knopfäuglein » Mo 14. Mai 2018, 15:24

Wenn du homöopathisch aufgeschlossen bist, dann kannst du Flor de piedra D6 und Carduus marianus D6 verkleppern und zur Unterstützung der Leberfunktion ins Trinkwasser geben. :daumendrück:
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Re: Leberpatient

Beitrag von ada19 » Mi 16. Mai 2018, 20:52

Danke euch allen für die vielen Tipps! :passtgirl:
Würde auf jeden Fall auch die homoöpathischen Präparate holen, wobei ich denke, dass ich entweder nur Hepar oder nur die Globulis geben sollte, oder? Alles auf einmal zu geben macht denke ich wenig Sinn.
Silymarin bekommen sie inzwischen zum wöchentlichen Keimfutter.

LG, Asya :wink:
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Re: Leberpatient

Beitrag von ela67 » Do 17. Mai 2018, 12:24

Hallo Asya !
Also ich gebe die Globuli und Hepavet zusammen ins Trinkwasser !
So wurde es von meinem Vogeldoc verordnet ! :winke2:
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Re: Leberpatient

Beitrag von ada19 » Di 7. Jan 2020, 00:20

Hallo liebe Welli-Freunde,
ich habe lange nicht mehr im Forum geschrieben, melde mich aber aus gegebenem Anlass wieder, weil ich dringend euren Rat brauche.
Mein "Lebervogel" Dino lebt nun seit knapp 2,5 Jahren bei mir und müsste inzwischen um die 5 Jahre alt sein. Er kam bereits mit seiner Lebererkrankung zu mir, die damals schon sichtlich fortgeschritten war. Er hatte einen langen und verfärbten Schnabel, zudem zitterte er zwischenzeitlich sehr stark. Nach einer Leberkur mit Silymarin und Amynin wurden die Symptome mit der Zeit besser, sodass ich ihm irgendwann nur noch während der Mauser Amynin gab.
Nun ist es aber so, dass er im Sommer seine Schwanzfedern verloren hat... ich dachte mir erstmal nichts dabei und schob es auf die Mauser. Irgendwann fiel mir dann aber auf, dass sie einfach nicht nachwuschen und erst vor kurzem bemerkte ich, dass er sich die Federn selbst abknabbert. Daraufhin habe ich eine 2-wöchige-Leberkur gestartet, sodass er täglich Amynin und Legalon (gemischt mit Lactulose und Hepato) in den Schnabel bekam... was soll ich sagen? Die Federn sind inzwischen wieder schön nachgewachsen, aber er hört einfach nicht auf zu knabbern... :(
Ich vermute, dass es momentan nicht so gut um seine Leber steht, weil er sich eben sehr stark kratzt/putzt und auch wieder zittert... Den Schnabel und die Krallen lasse ich alle vier Wochen kürzen und das kommt gerade noch hin... lt. Tierärztin ist das noch im Rahmen und auch sein Kot wäre noch O.K.
Jetzt wollte ich euch mal fragen, welche Erfahrungen ihr mit euren Leberpatienten gemacht habt und wozu ihr mir raten könntet?
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie lange ich ihm das Amynin zusammen mit dem Silymaringemisch geben soll. Wie oft und wie lange sollte ich so eine Kur machen? Gibt es irgendwelche Richtwerte? Wie habt ihr es bei euren Vögeln gemacht?
Nach der 14-tägigen Kur habe ich dem armen Kerl erstmal eine kleine Pause gegönnt, da die Einfangaktion ihn doch ziemlich stresst. Inzwischen gebe ich ihm seine Medis aber wieder, allerdings nur 3x pro Woche. Zusätzlich bekommt er Thuja C30 als Globuli ins Trinkwasser.
Beim nächsten Tierarzttermin werde ich die Ärztin mal fragen wozu sie persönlich raten würde, allerdings würde ich auch gerne wissen, was ihr mir empfehlen könntet.
Übrigens ist Dinos Allgemeinzustand sehr gut, er ist der aktivste Vogel im Schwarm und lässt sich äußerlich nichts anmerken. Dass er zittert sieht man auch nur dann, wenn man genau hinguckt, wobei ich auch gar nicht weiß, ob das Zittern von der Leber kommt. Er hat schon immer gezittert und spreizt dann auch immer die Flügel, wobei ich eine Zeitlang das Gefühl hatte, dass er das nicht mehr machen würde. Ich denke aber, dass ich ihn in letzter Zeit einfach zu wenig beobachtet habe, um das genau beurteilen zu können.
Das akute Problem ist wohl er der starke Juckreiz und das daraus resultierende schlechte Gefieder.

Lieben Gruß,
Asya :wink:
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Re: Leberpatient

Beitrag von Charlie1403 » Di 7. Jan 2020, 11:48

Hallo Aysa,

das gleiche Problem hatte ich damals mit Mäxchen.
Er hat pünktlich zur Mauserzeit sein Großgefieder/Flügel beknabbert und komplett zerrupft. Auch er hatte eine vergrößerte Leber und Nieren. Es ging hinterher sogar so weit, dass ich ihm die zerfressen Kiele in Narkose ziehen lassen mußte, damit er wieder Flügelfedern ausbildete. Der arme Kerl hatte auch so einen fürchterlichen Juckreiz und knabberte teilweise Stundenlang wie im Wahn an seinen Flügeln.
Gefieder Lebererkrankt M1.jpg
Gefieder Lebererkrankt M1.jpg (45.04 KiB) 206 mal betrachtet
Mäxchen wurde zwei Mal täglich mit HerpaCom und Renes je 1 Tropfen schnabulös behandelt. Zusätzlich hab ich in den Hochphasen Korvimin übers Futter gegeben.

Das ging so ca. 5 Jahre. Er nahm aber auch Gramm für Gramm über längere Zeit ab. Von 47g bis zum Schluss auf nur noch 34g. Mäxchen war ein Standard-Hahn. Dann blieb mir nichts mehr übrig, als ihn zu erlösen. Sonst wäre er vorm vollen Napf verhungert.

Mäxchen wurde wegen der Medis auch nicht gerne gefangen. Aber nach und nach nahm er es hin. Er wußte ja, wenn er sich nicht wehrt geht alles ganz schnell. Um eine tägliche Medigabe wirst Du daher wohl nicht herumkommen. Deine vDoc da mal zu fragen ist eine gute Idee.

Alles Gute fur Dino :daumendrück:
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Re: Leberpatient

Beitrag von Geli01 » Di 7. Jan 2020, 13:54

Liebe Asya,
du solltest erst einmal auf Plastiktrinkgefäße umsteigen. Wie wir es auch gemacht haben wir haben außerdem vom TA gesagt bekommen, man könne die homeopathischen Mittel miteinander vermischt verabreichen. Wir haben jetzt auch die Olivia als Leberpatient und die bekommt jeden Tag ins Trinkwasser Hepar Comp und außerdem das Mariendistelxtrakt. Über alle Futtertöpfe die auch aus Plastik sind wir haben lange ausprobiert welche Trinknäpfe kochfest sind und haben auch welche gefunden die Temperaturbeständig sind. Mittlerweile haben alle Wellies keine scheu davor und die Näpfe werden von uns jede Woche mit Zitronesäure ( Lebensmittelrein ) heiß gereinigt. Wenn du mal sehen möchtest wie wir das machen dann komme doch mal bei uns vorbei und schaue mal zu. Da ja einige Hom. - Mittel über das Trinkwasser gereicht werden müssen, wirst du auch nicht drum herum kommen...... :kniefall:
Mag alle Wellies die Nichtflieger und natürlich auch die Senioren !

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Re: Leberpatient

Beitrag von ada19 » Di 7. Jan 2020, 16:19

Hallo ihr Lieben,

danke erstmal für die Rückmeldungen. :passtgirl:
Charlie1403 hat geschrieben:
Di 7. Jan 2020, 11:48
Das ging so ca. 5 Jahre. Er nahm aber auch Gramm für Gramm über längere Zeit ab. Von 47g bis zum Schluss auf nur noch 34g. Mäxchen war ein Standard-Hahn. Dann blieb mir nichts mehr übrig, als ihn zu erlösen. Sonst wäre er vorm vollen Napf verhungert.

Tatsächlich frisst Dino auch sehr viel und sehr hastig, wahrscheinlich kommen diese "Heißhungerattacken" bei ihm auch von der Leber. Sein Gewicht hält sich konstant bei 53 Gramm, darüber bin ich schon mal froh!
Wie es um seine Nieren steht weiß ich leider nicht, aber ich habe das immer im Hinterkopf und frage mich deshalb auch oft, wie sinnvoll eine häufige Gabe von Aminosäuren ist. Tatsächlich trinkt er häufiger als die anderen, deswegen sollte ich das mit den Nieren vielleicht auch beim nächsten Tierarztbesuch ansprechen und solange kein Amynin geben. Die Federn sind ja inzwischen wieder schön nachgewachsen und er braucht erstmal nichts fürs Gefieder.


Geli01 hat geschrieben:
Di 7. Jan 2020, 13:54
Liebe Asya,
du solltest erst einmal auf Plastiktrinkgefäße umsteigen.
Ich habe inzwischen auch kochfeste Plastiknäpfe, die hatte ich mir damals extra bei Hungenberg bestellt.
Wegen der homöpathischen Behandlung hatte ich eine THP konsultiert und sie hat daraufhin Thuja C30 "verschrieben". Dazu hat sie noch ein zweites Mittel empfohlen, welches allerdings alkoholhaltig ist und ich deswegen lieber darauf verzichte. Ich befürchte, dass es die Leber mehr belasten als entlasten könnte - zumindest kann ich es nicht ausschließen und bin daher lieber vorsichtig damit.
Über das HeparComp habe ich auch schon viel Gutes gehört... gibt es dieses Mittel eigentlich in der Praxis in Lev. ?

Was mich auch interessieren würde ist, ob die Gabe von Löwenzahntee sinnvoll wäre? Oder lieber getrockneten Kräuter ins Futter beimischen? Kräuter fressen sie ja zum Glück...
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Re: Leberpatient

Beitrag von Geli01 » Di 7. Jan 2020, 17:29

Hallo Asya,
das Hepar Comp holen wir über die Internetapotheke, Shop.com rel. günstig es sind Ampullen die man ins Wasser tun kann aber auch teuer...... wir tun auf unsere 3 Näpfe das sind ca. 50 ml 10 Tropfen. du kannst es auch beim TA in Lev. bekommen für die Niere hatten wir das Mittel Phyto - Nephro auch ins Wasser. Da es jedoch sehr dunkel von der Farbe ist haben wir es lieber verdünnt gegeben. Es entschlackt ! Kannst du auch Allen geben und es ist auch kombinierbar mit dem Hepar Comp. Da wir das Hepar comp jetzt auch wieder zum Einsatz bringen müssen könnten wir uns ja eine Großpackung teilen wenn du möchtest denn 50 x2ml kosten ca. 100 € das Phyto nephro dagegen nur 9,90 € . Für die Haut deines Wellis kannst du auch geschrotete Leinsamen über das Futter geben . Dann hat der Vogel auch eine gute Rückfettung der Haut die dann nicht mehr so juckt, so ab und zu mal als Kur :keks: Mögen übrigen alle Wellies sehr gerne :gimme5:
LG :troest:
Mag alle Wellies die Nichtflieger und natürlich auch die Senioren !

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