Was tun?

Cori
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Was tun?

Beitrag von Cori » Di 4. Okt 2016, 15:11

Liebe Wellifreunde,

ich habe mich gerade hier angemeldet, da ich ein großes Problem mit einer alten (10 Jahre) flugunfähigen Henne habe.

Bienchen hat seit ca. 1 1/2 Jahren Arthrose in den Flügeln und kann seitdem nicht mehr fliegen. Bis vor kurzem kam sie relativ gut damit zurecht und kletterte sogar jeden Tag aus der Voliere, um bei den anderen zu sein und sich aufs Dach zu legen.
Seit ein paar Wochen plumpst sie mehrmals täglich innerhalb der Voliere auf den Boden, klettert dann aber gleich wieder nach oben.
Ich habe mal versucht, sie von den anderen zu trennen und sie in einen kleinen Krankenkäfig gesetzt, um ihr das Fallen aus großer Höhe zu ersparen.
Doch Bienchen drehte durch und kam dort gar nicht mehr zur Ruhe, kletterte stundenlang und wollte offensichtlich unbedingt wieder zu den Kollegen. Sie hat einen Partner, den sie auch rief. Ihn konnte ich aber nicht zu ihr setzen, da dieser seit nunmehr sieben Jahren einen ganz dicken Kumpel hat; die beiden hängen total aneinander und fliegen viel zusammen.
Also habe ich Bienchen wieder in die Voli gesetzt, wo sie augenblicklich entspannte.
leider ist Bienchen eine sehr umtriebige Henne und sitzt nie lange an einem Fleck. Sie liebt es, an dem Sisalmännchen zu rupfen, um dann wieder auf dem Boden zu landen.

Seit letzter Woche hat sich die Lage verschärft, da Bienchen nun vermehrt auf den Rücken fällt und sich alleine nicht mehr drehen kann. :(
Als ich sie das erste Mal dort fand, war ich sehr erschrocken, auch weil eine andere Henne an ihr rumpickte und Bienchen fürchterlich schrie.
Mir bleibt nun nichts anderes übrig, als sie nun jeden Tag mit zur Arbeit zu nehmen (sie sitzt dann im Transportkäfig.) Zum Glück arbeite ich nur stundenweise, sodass ich sie nach meiner Rückkehr wieder zu den anderen setzen kann.
Sie fällt momentan nur selten runter, und wenn, kommt sie meist mit den Füßen auf.
Doch ich kann sie auf keinen Fall bei den anderen lassen, wenn ich außer Haus bin.
Das ist eine ganz traurige Situation, und ich weiß mir keinen Rat.
Da sie sonst topfit ist, viel zwitschert, mit ihrem Sisalmännchen spielt, sehr gut frisst und sogar noch ihren Partner krault, würde ich sie in diesem Zustand niemals einschläfern lassen.
Habt Ihr vielleicht einen Tipp für mich?

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sweet
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Re: Was tun?

Beitrag von sweet » Di 4. Okt 2016, 15:25

Hallo Cori,

ich habe das gleiche Problem mit meinem flugunfähigen Moritz. Den habe ich auch einige Male auf dem Rücken liegend vorgefunden. Damit er sich bei den Abstürzen nicht verletzt, habe ich den Volierenboden mit Decken ausgepolstert. Darüber liegt Zeitungspapier und dann Küchenpapier. Damit Moritz sich helfen kann, wenn er auf dem Rücken liegt, habe ich vor einiger Zeit angefangen, zwei zusammenhängende Blätter Küchenpapier zu einem Ball zu knüllen. Mit sehr vielen solcher Bällchen lege ich den Boden zusätzlich aus. Das hat den Vorteil, dass Moritz, wenn er auf dem Rücken liegt, mit seinem Schnabel nach einem Bällchen greift, um sich daran hochzuziehen. Bisher hat es (toi,toi,toi) ganz gut funktioniert. Wenn du Probleme hast, dir das vorzustellen, mache ich dir gerne später ein Foto davon.

Liebe Grüße

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Re: Was tun?

Beitrag von Sabine » Di 4. Okt 2016, 17:12

Das mit dem Foto würde mich auch interessieren. Meine Maya hat das gleiche Problem. Wobei ich sie allerdings noch nie auf dem Rücken liegend vorgefunden habe, wenn ich den ganzen Tag nicht da bin. Sie scheint es ja dann doch irgendwie mit der Drehung zu schaffen.

Ich habe die Voliere mit Schaumstoff ausgepolstert und habe darüber Küchenpapier gelegt.

@Cori, ich würde Bienchen auch erst heraus nehmen, wenn sie sich gar nicht mehr bewegen kann. Das war bei meiner verstorbenen Nicki auch so. Sie hat ihren kleinen Käfig jedoch akzeptiert. Ihr Partner durfte dann zu ihr sobald ich zu Hause war. Sie haben halt dann durchs Gitter geschnäbelt oder sich unter halten.
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Re: Was tun?

Beitrag von sweet » Di 4. Okt 2016, 18:34

Sabine hat geschrieben:Das mit dem Foto würde mich auch interessieren.
Hallo Sabine, hallo Cori,

hier ist das Foto.
IMG_9147_1.JPG
IMG_9147_1.JPG (66.39 KiB) 2780 mal betrachtet
Je mehr Bällchen, um so besser. Gelegentlich lege ich auch ein paar Bällchen aus Zeitungspapier dazwischen. Diese Methode ist leider ziemlich zeit- und kostenintensiv, aber eine bessere ist mir noch nicht eingefallen und sie hat Möhrchen bisher geholfen. (toi,toi,toi, dass es so bleibt)

Liebe Grüße

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Re: Was tun?

Beitrag von Cori » Mi 5. Okt 2016, 10:35

Danke Sweet und Sabine für Eure Meinungen und Tipps.

Ich weiß allerdings nicht, ob Bienchen noch die Kraft hat sich mittels Papierbällchen zu drehen.

Leider fällt sie selbst in der Transportbox auf den Rücken; vornehmlich, wenn sie zuhause bei den anderen Wellis im Raum ist. Denn dann klettert sie wie eine Wilde, hängt sich an die Decke der Box und fällt herunter, eben manchmal auf den Rücken. Daher lasse ich sie nun, wenn ich zuhause bin, in der Voliere, immer mit einem wachsamen Auge.
Wenn ich sie auf der Arbeit dabeihabe, ist sie sehr ruhig. Natürlich gefällt ihr das nicht besonders gut, aber sie frisst immerhin in dieser Zeit.

Am Wochenende sind wir eingeladen; auch dann muss ich sie dorthin mitnehmen. Mein Freund zeigt zum Glück viel Verständnis, und ich nehme Bienchen auch immer mit zu ihm, wenn wir dort sind.
Das ist alles sehr umständlich und auch nervig, aber ich kann sie wiegesagt nicht mit den anderen alleine lassen.

T

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Re: Was tun?

Beitrag von spooky » Mi 5. Okt 2016, 11:08

Hallo Cori,
ist denn abgeklärt, warum sie runter fällt?
Arthrose auch in den Beinen? Nicht, dass etwas anderes dahinter steckt?

Evtl. könnte sowas interessant sein:
viewtopic.php?t=98636

Ich würde es aber nicht unbeaufsichtigt offen lassen, wenn die Gefahr besteht, dass andere Hennen sie dann "zergeln".

Edit: mein im obigen Link gezeigter Vogel lebt übrigens nach wie vor noch zwischen den anderen. Ich habe den Käfig so eingerichtet, dass Sitzstangen nur relativ weit unten sind. Oben habe ich nur Schaukeln, die nur fliegend erreicht werden können. Mein Welli klettert eigentlich nicht hoch, könnte dort aber also nur am Gitter bleiben, wo sie eigentlich auch nicht runter fällt. Unten im Käfig habe ich meist sowas wie Stroh (z.B. Mucki Naturstreu).


Viele Grüsse,
Sandra

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Re: Was tun?

Beitrag von Cori » Mi 5. Okt 2016, 13:45

Hey Sandra,

danke auch Dir für den sehr kreativen Tipp mit dem Aquarium!
Allerdings weiß ich auch hier nicht, ob das wirklich eine Lösung für Bienchen wäre, vom Platzproblem im Wohnzimmer mal abgesehen.
Bienchen ist ja ein renitentes Vögelchen und sieht nicht ein, warum sie von den anderen getrennt sein sollte.
Sie wird vermutlich völlig durchdrehen in dem Aquarium, da die Kollegen ja in Sichtweite sind. Außerdem habe ich dann noch das Problem mit ihrem Partner, der ja wiederum mit einem anderen Hahn befreundet ist.
Momentan ist es so, dass er Bienchen alle paar Minuten in der Voliere besucht, sie füttert oder mit ihr schnäbelt, und sich dann wieder auf zu seinem Freund nach draußen macht.

Mein Freund teilt Deine Idee, sämtliche Stangen in Bodennähe anzubringen, doch Bienchen fällt ja schon aus geringster Höhe auf den Rücken. Allerdings werde ich das wohl trotzdem so machen, da die Verletzungsgefahr für sie so viel geringer ist.
Sie hat beginnende Arthrose im rechten Fuß.

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Re: Was tun?

Beitrag von spooky » Mi 5. Okt 2016, 13:56

Hallo Cori, das Schöne an dem "Aquarium" bzw. Nagerkäfig ist, dass der ja oben offen bleiben kann und somit die anderen Vögel den Fussgänger besuchen können.

Davon ab, eine leichte Arthrose in einem Fuss sollte nicht annähernd solche Probleme machen!!

Das würde ich nochmal abklären lassen, nicht dass ein neurologisches oder anderes Problem vorliegt.

Auch, dass sie anscheinend wirklich immer auf den Rücken fällt, finde ich etwas komisch.

Viele Grüsse,
Sandra

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Re: Was tun?

Beitrag von Cori » Mi 5. Okt 2016, 14:54

Hallo Sandra,

Bienchen fällt meistens auf die Füße, aber immer mal wieder eben auf den Rücken.
Das kann natürlich darin begründet sein, dass ihr seit über einem Jahr keine Schwanzfedern mehr wachsen.
War im Juli das letzte Mal mit ihr beim vk TA; der hat diesmal auf eine Blutabnahme verzichtet, die letzte war Anfang des Jahres. Er hatte wegen der Gefiederstörung die Leber im Verdacht, das konnte aber ausgeschlossen werden. Auch sonst gab es damals keine Auffälligkeiten im Blut.

Er meinte, ich solle alles so lassen, solange es ihr gut damit geht. Sie sei eben ein alter Vogel, aber noch kräftig und munter.
War auch alternativ mal bei einer vk TÄ, die zu dem gleichen Schluss kam.

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Re: Was tun?

Beitrag von spooky » Mi 5. Okt 2016, 15:35

Cori hat geschrieben:Seit letzter Woche hat sich die Lage verschärft, da Bienchen nun vermehrt auf den Rücken fällt und sich alleine nicht mehr drehen kann. :(
Hallo Cori, man kann nur auf das reagieren, was Du schreibst.

Wenn sie jetzt seit einer Woche "plötzlich" vermehrt auf den Rücken fällt, könnte da durchaus was anderes dahinter stecken.

Mit den Schwanzfedern hat das nichts zu tun, die meisten Nichtflieger haben keine richtigen Schwanzfedern (weil die bei denen immer ganz schnell kaputt gehen).

Gibst Du eigentlich wegen der Arthrose Metacam?

Viele Grüsse,
Sandra

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Re: Was tun?

Beitrag von Cori » Mi 5. Okt 2016, 16:18

Sie bekam Anfang des Jahres mal Metacam, hab es aber nach Rücksprache mit dem TA nach einiger Zeit wieder abgesetzt. Und auch beim letzten TA-Besuch wurde mir nicht dazu geraten.
Heute ist sie noch kein einziges Mal auf den Boden gefallen, und gestern nur zweimal auf die Füße.

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Re: Was tun?

Beitrag von sweet » Mi 5. Okt 2016, 20:01

Hallo Cori,

mein kleiner Moritz ist auch zeitweise extrem schwach gewesen. Ich hatte den Eindruck, man bräuchte nur die Sitzstange anzuschauen und er fällt runter. Sein Gewicht war mit 33 g noch einigermaßen ok, da Moritz recht klein ist. Aber dennoch habe ich angefangen, ihm Körnchen zuzufüttern, wenn er alleine auf dem Volierendach war. Ich meine, dass er jetzt auch kräftiger geworden ist und hoffe nicht, dass ich es mir nur einbilde. Hast du Bienchen, denn schon mal gewogen? Vielleicht bekommt sie nicht genug Futter ab.
Mein Moritz ist am liebsten in seinem Schwarm und wenn meine Vögel Freiflug haben, dann geht er am liebsten auf das Volierendach. Ich habe alles abgesichert, dass er die Möglichkeit hat, bei seinen Freunden zu bleiben. Vielleicht findest du in meinem Thread ein paar Anregungen. viewtopic.php?f=32&t=100766&p=3266238#p3266238
Ich habe jetzt nicht mehr alles im Kopf, was in deinem Thread geschrieben wurde, aber hast du auch ein paar Sitzbrettchen im Käfig? Die hat meine Emmi, die Arthrose hatte, sehr geliebt und auch Moritz sitzt da gerne drauf.
Ich drücke dir und Bienchen die Daumen, dass ihr eine gute Lösung für Bienchen findet. :daumendrück: Es ist doch schon mal gut, dass die Kleine so eine Kämpfermaus ist und auch bei ihrem Schwarm bleiben will.

Liebe Grüße

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Re: Was tun?

Beitrag von Cori » Do 6. Okt 2016, 13:16

Hallo Sweet,

danke für Deine lieben Wünsche :)

Bienchen ist zum Glück eine gute Fresserin und wiegt immer so ca. 37 g, was für eine eher kleine Hansi-Bubi Henne schon ganz ordentlich ist, so der TA.
Sie hat einen Lieblingsnapf, den sie vehement verteidigt und dort viel Zeit verbringt. Gerade ärgert sie eine andere Henne und zieht ihr am Flügel. ;)

Liegebrettchen habe ich zwei in der Voli, die allerdings von ihr konsequent gemieden werden. Sie legt sich dafür gerne auf eine dieser Y-Stangen, von denen sie allerdings ab und an mal herunterfällt. Momentan plumpst sie nur selten auf den Boden, scheint sich wohl nach ihrer Tagesform zu richten.

Trotzdem werde ich sie weiterhin mit zur Arbeit nehmen (müssen), sonst habe ich keine ruhige Minute.

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Re: Was tun?

Beitrag von KölnerRasselbande » Do 6. Okt 2016, 23:30

Häng doch ein Sitz Brett direkt 3 cm unter die y Stange....dann landet sie darauf....und fällt nicht den ganzen weg....
Lieben Gruß von Jenny
mit Boncuk, Inci, Yoshi und Pauline bei einem lieben Vereinsmitglied.
Und Piet und Mary, Marvisch, Paula, Buddha, Elvis, Pamuk, Risa und Rufus im Herzen.

http://www.vwfd-forum.de/viewtopic.php?f=64&t=97232

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Re: Was tun?

Beitrag von spooky » Fr 7. Okt 2016, 12:32

Hallo Cori, das klingt ja jetzt doch nicht mehr ganz so schlimm.
Ich würde aber doch versuchen, eine Möglichkeit zu finden, die Einrichtung so anzupassen, dass Du sie einigermaßen sicher wieder zu Hause lassen kannst.

Entweder Du modifizierst den Käfig so, dass sie nicht mehr hoch kommt. Das ginge z.B. indem Du innen quer Leisten anbringst (einfach mit Kabelbinder), die sie nicht überwinden kann.
Wenn sie nicht mehr so hoch kommt, müsste das mit dem auf-den-Rücken-Fallen kein Problem mehr sein.

(Was hast Du eigentlich für einen Käfig?)

Oder Du richtest ihr ein eigenes, oben offenes "Gehege" ein. Notfalls auf dem Fussboden, auch wenn das etwas suboptimal ist. Sei es so ein Hamsterkäfig, oder tatsächlich ein klappbares Gehege, das Du nur aufstellst, wenn Ihr nicht da seid. (letzteres müsstest Du modifizieren oder selber bauen).

Du kannst auch mal hier im Forum rumklicken, ob Du noch andere Ideen findest, die bei Euch passen könnten.

Du solltest auch bedenken, wenn Du sie auf Dauer immer den halben Tag oder gar länger von den anderen entfernst, kann es gut passieren, dass ihr Hahn sich umorientiert und das wäre doch ziemlich doof.

Viele Grüsse,
Sandra

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Re: Was tun?

Beitrag von Cori » Fr 7. Okt 2016, 14:20

@ Jenny
Danke für den Tipp! Da ich aber sieben solcher Y-Stangen habe und bisher nur Eck-Sitzbretter, müsste ich die Voliere wohl komplett umgestalten. Muss mir das mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen...

@ Sandra
Die Voli ist eine New Madeira Double. Das mit dem Hamsterkäfig wäre vielleicht auch eine Option; allerdings ist sie immer total gestresst, wenn sie von den anderen getrennt ist, diese aber in Sichtweite sind.
Nehme ich Bienchen in der Transportbox mit zur Arbeit oder zu meinem Freund, ist sie immer sehr ruhig und klettert gar nicht.
Nun ist die schon ein paar Tage nicht mehr auf den Rücken gefallen, aber das ist trügerisch. Denn es reicht ja ein einziges Mal, wenn ich nicht da bin. :(
Dass ihr Partner sich während ihrer Abwesenheit umorientieren könnte, habe ich noch gar nicht bedacht. Das wäre für Bienchen sehr tragisch, da er sie so liebevoll umsorgt.
Manchmal wünsche ich mir, sie würde friedlich einschlafen. Doch ich spüre noch ihren Lebenswillen.

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Re: Was tun?

Beitrag von spooky » Fr 7. Okt 2016, 15:06

Hallo Cori,

na, die Madeira Double ist doch super in so einem Fall!

Das würde ich an Deiner Stelle mal einen "Basteltag" einlegen.

Innen rundum Leisten auf relativ geringer Höhe, damit sie nicht mehr hochklettern kann.
Und dann richtest Du einfach auf dem Voli-Boden ein nettes Reich für sie ein.

Korkäste, Holzstücke usw., damit sie was zum Klettern und Sitzen (auch wichtig als Fuss-Training!) und zur Beschäftigung hat. Vielleicht findest Du da auch was in der Nagerabteilung, aber auf keinen Fall Häuschen oder Höhlen.
Nicht so viel Kleinkram, weil Du das recht oft wirst raus nehmen und abspülen müssen, denn die anderen kakkern ja von oben mit drauf. Da reichen z.B. 5 grössere Teile.

Vielleicht zur weiteren Abwechslung verschiedene Einstreu in die Schubladen, z.B. 1x Stroh und 1x Buchenholz.

Und dann kannst Du ja noch zwei Leitern oder so besorgen, die Du in den Käfig machst, wenn Du da bist, damit sie dann auch etwas höher klettern kann, wenn sie mag.

(Falls der Käfig unten eher dunkel ist, solltest Du eine geeignete Lampe obendrüber anbringen.)

Was meinst Du?

Viele Grüsse,
Sandra

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Re: Was tun?

Beitrag von Mira » Sa 8. Okt 2016, 20:40

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß gerade etwas kranke Wellis ungern tiefer als ihre Kollegen sitzen. Was passiert, wenn du den kleinen Krankenkäfig auf die Voliere stellst oder besser noch höher auf einen hohen Schrank? Klettert sie dann auch wie wild oder ist sie dann ruhiger? Wenn sie sich da beruhigt, wäre das doch etwas für die Zeit, in der du nicht da bist, damit du sie nicht immer mitnehmen mußt.
Viele Grüße von Mira

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Re: Was tun?

Beitrag von sweet » Sa 8. Okt 2016, 21:30

Ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass mein flugunfähiger Moritz gerne unten am Boden sitzen würde, während die anderen oben in der Voliere rumturnen. Auch ein krankes und gehandicaptes Vögelchen möchte doch gerne in der Nähe der anderen Schwarmmitgliedern und auf gleicher Höhe mit ihnen sein. So habe ich es bisher jedenfalls erlebt.

Liebe Grüße

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Re: Was tun?

Beitrag von spooky » So 9. Okt 2016, 07:20

Da habt Ihr natürlich recht, aber was sind denn konkrete Alternativen? Hier für diesen Fall?


Krankenkäfig in den Käfig würde ich nie machen, die Gefahr, dass durchs Gitter ein Zeh ernsthaft gezwickt wird, wäre mir da viel zu gross.

Hoch lassen geht auch nicht, wenn die Gefahr besteht, dass sie dann so auf den Rücken fällt, dass sie sich nicht wieder drehen kann.

Extra Krankenkäfig wurde schon versucht, offenbar ohne Erfolg und finde ich ehrlich gesagt für den Vogel auch nicht vorteilhafter zum Käfigboden, wo der Partner sie garantiert regelmäßig besuchen wird. Mit etwas Hirse und Bodenfütterung kommen auch die anderen regelmäßig.


Es geht ja auch nur um die Zeit, in der der Vogel jetzt durch die Gegend transportiert wird. Dann doch lieber zu Hause sicher unten im Käfig bei den anderen.

Viele Grüsse,
Sandra

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