Hormonspritzen bei Hähnen,- Nebenwirkungen

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Hormonspritzen bei Hähnen,- Nebenwirkungen

Beitrag von Geli01 » Mi 9. Mai 2018, 13:05

Wir haben einen Hahn der Pommes , der bekommt schon seit 1Jahr Hormone wg. Hodentumor. Heute hatten wir die 2. Röntgen + es stellt sich jetzt heraus die Hormone greifen die Knochen (Hüfte und so) an..... :cry: Der Tumor wurde erfolgreich heruntergedrückt. Jedoch ist das wohl ein Grund warum ich Heute Morgen beim Doc. war wegen schweren Atemgräusch ( alles O.K.). Die Röntgen sagte aber leider nichts zu den Atemwegen. Jedoch muss der Arme Pommes jetzt noch Celebrex bekommen. Weil er wohl starke Schmerzen hat :troest: Hat jemand schon auch solche Langzeiterfahrungen ? Er ist natürlich ein Vogel der nicht so gerne sich fangen lässt ( jetzt muss er am Tag 2 x ran) und wir vermuten auch, dass das Ende von dem allen ist,- leider. :kniefall:
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spooky
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Re: Hormonspritzen bei Hähnen,- Nebenwirkungen

Beitrag von spooky » Mi 9. Mai 2018, 14:20

Was für Hormone bekommt er denn?
Warum kein Implantat?
Ist der Tumor noch sichtbar?
Ja, es gibt enge Zusammenhänge zwischen Geschlechtshormonen und Knochendichte.
Viele Grüsse,
Sandra

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Geli01
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Re: Hormonspritzen bei Hähnen,- Nebenwirkungen

Beitrag von Geli01 » Mi 9. Mai 2018, 15:16

Hallo Sandra, er ist schon 12 Jahre alt und es sind Östrogene, die er auch schon gut vertragen hat. Bisher hat er auch schon die Spritzen gut toleriert. Der Arzt meint es wäre ja sowieso nur eine Verlängerung auf Zeit, und nicht alle Vögel die so alt sind übeleben die Narkose.......
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Re: Hormonspritzen bei Hähnen,- Nebenwirkungen

Beitrag von knopfäuglein » Do 10. Mai 2018, 17:51

Ich lese aufmerksam mit. Mein Mr. Hope und Petra bekommen ja auch Hormonimplantate, jetzt Beide über ein Jahr.
Dass dies Auswirkungen auf die Knochendichte hat, wußte ich nicht.
Bei Mr. Hope bewirken die Hormone ja erfolgreich, dass er sein einziges Beinchen wieder nutzen kann, sich darauf halten kann und wieder greifen kann. Zwar längst nicht so wie vor 2 oder 3 Jahren - aber immerhin.

12 Jahre ist wirklich ein hohes Alter - jede Narkose ist ein Risiko - manchmal hat man nur die Wahl Pest oder Cholera... :sad:

Alles Gute dem Schatz! :daumendrück:
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Re: Hormonspritzen bei Hähnen,- Nebenwirkungen

Beitrag von vögelchen » Do 10. Mai 2018, 20:52

Liebe Geli :troest:
Sieht man denn auf den RÖ-Bildern eine so deutliche Verschlechterung der Knochen im Vergleich zu den ersten Aufnahmen?
Bei einem 12-jährigen Welli sind Arthrosen ja (fast) schon als "normal" anzusehen. Ich selbst habe mit Metacam als Schmerzmittel bis jetzt sehr gute Erfahrungen gemacht, zumal man das auch sehr gut als Bedarfsmedikation einsetzen kann - und es ist, glaube ich, sehr viel besser verträglich für die Wellis als Celebrex. Außerdem wird Metacam (außer in Sonderfällen) nur einmal täglich verabreicht.

Bei direkten Östrogenspritzen kann ich mir andererseits auch unerwünschte Nebenwirkungen auf die Knochen gut vorstellen. Hähne mit unbehandelten östrogenbildenden Hodentumoren entwickeln ja auch die "leuchtenden" Knochen, wie eine PH-Henne.
Die Implantate setzen ganz anders an, denn der Wirkstoff hemmt einfach die Hormonbildung, bzw. schaltet diese aus. Die Implantate setzen keine Hormone frei! Darum sind sie, gerade auch auf längere Zeit gesehen, sicherlich wesentlich besser verträglich.

Die Atemgeräusche bei Deinem kleinen Pommes können durchaus von einem Lungenödem (Wasser in der Lunge) kommen, und das muss man im RÖ-Bild nicht unbedingt immer sehen. Die Hodentumore gehen leider meistens auch mit einer nicht unerheblichen Belastung anderer Organe, vor allem der Leber (und damit dann eben auch der Lunge), einher... Vielleicht solltest Du Deinen TA mal auf ein Entwässerungsmittel (Lasix) ansprechen und mal schauen, wie es dem Kleinen damit dann geht.
Sicherlich müsst Ihr hier das Narkoserisiko abwägen. Aber wenn ein routinierter TA ein Implantat setzt, dann dauert die Narkose normalerweise nur 2 - 3 Minuten, ist also wirklich nur ganz kurz. Aber eine Narkose bleibt es halt trotzdem...
Hier sind auf jeden Fall auch die Daumen und ganz viele Krallen für Deinen kleinen Pommes gedrückt! :daumendrück: :daumendrück: :daumendrück:

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Re: Hormonspritzen bei Hähnen,- Nebenwirkungen

Beitrag von Geli01 » Do 10. Mai 2018, 21:14

Danke dir Vögelchen, der Pommi ist schon als behinderter Vogel zu uns vor 7 Jahren gekommen. Die Spritzen tuen ihm immer sichtlich gut nach Artrhose sieht es nicht aus ( nicht in den Flügeln) wir haben ja die beiden Rö-Aufnahmen gesehen. Mit der Wasser Einlagerung wäre ich auch nicht so ganz sicher, da er mit 40gr. immer so knapp ist. Er fliegt noch,- da er allerdings in seinen jungen Jahren mal einen Flügelhandbruch hatte, braucht er immer viel Energie um die Höhe zu halten ( wir haben ihn schon so gebraucht bekommen ) wir müssen ihn auch immer mal animieren zum Futtern. Aber das mit dem Metacam werden wir wohl auch mal in Erwägung ziehen. Ist schon besser auch für die Medigabe wg. Stress,- sollte es wirklich Arthrose sein so wird es sicherlich nicht mehr besser und wir hoffen, dass es nur Schübe sind. :kniefall: Er ist schon sehr Scheu und war immer ein sehr sozialer Wellie, der seine Partnerinnen immer mit vollster Hingabe versorgt hat :loving: Das er jetzt zum Pflegefall wird fällt ihm auch vom Charakter her sehr schwer :crying:
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Re: Hormonspritzen bei Hähnen,- Nebenwirkungen

Beitrag von knopfäuglein » Fr 11. Mai 2018, 07:16

Nur noch zur Ergänzung: Mr. Hope bekam Enantone als Spritze. Das ist wohl keine "direkte Östrogenspritze". Er (und auch Petra vor der Legenot) haben das gut vertragen. Evtl. kann man eine andere Hormonspritze geben?
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Re: Hormonspritzen bei Hähnen,- Nebenwirkungen

Beitrag von spooky » Fr 11. Mai 2018, 08:55

Wenn ihm die Spritzen sichtlich gut tun, würde ich wohl mit 12 Jahren und diversen nicht mehr "heilbaren" Baustellen gut überlegen, ob man die Taktik nochmal gravierend ändert, kann ja auch nach hinten losgehen.

Es scheint ihm ja insgesamt noch recht gut zu gehen?

Ob Wasser in der Lunge ist, müsste der TA eigentlich hören können? Das wäre auf jeden Fall eine logische Möglichkeit, weil die Hormonspritzen ganz sicher auf die Leber gehen und Probleme dort auch zu Wassereinlagerungen führen können.

Ist Vitamin D gut abgedeckt? Bzw. bei solch einem kranken Vogel sollte insgesamt Korvimin/Prime regelmäßig gegeben werden, sofern (in bezug auf die anderen) irgend möglich.


Knopfäuglein: warum bekommt den Petra das Implantat? Sicher PH? Da hast Du ihn schon, den Zusammenhang Hormonproblem - Knochenproblem.

Vögelchen: Doch das Implantat enthält Hormone! Aber welche, die wiederum die Produktion der Geschlechtshormone unterbinden. ;)

Alls was mit Hormonen zu tun hat, ist nichtmal am Menschen wirklich erforscht. Denn die sind alle eng vernutzt, untereinander und dadurch mit diversen Körperfunktionen (bis hin zu Verhaltensweisen). Sehr komplex. Geschlechtshormone hängen mit denen von der Schilddrüse zusammen und alles wieder mit denen, die die Knochendichte beeinflussen usw usw. - usw.

Viele Grüsse und alles Gute für den Knirps,
Sandra

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Re: Hormonspritzen bei Hähnen,- Nebenwirkungen

Beitrag von Geli01 » Fr 11. Mai 2018, 10:44

Ja ich glaube Sandra, dass der pommes immer genug Vit D bekam wir wechseln regelmäßig die Lampen und Korvimin bekommen sie alle auch. Sind bei ihm wohl auch das Alter. Mit dem Hodentumor kann man auch nicht anders umgehen als mit Hormonen. Wir versuchen jetzt ihm erst einmal noch ein Paar schöne Tage zu machen ( hoffentlich hat er keine starken Schmerzen denn die Schmerzmittel ihm zu geben findet er ja auch nicht so toll) . Da müssen wir halt jetzt durch,- manche fallen einfach nicht so von der Stange und sind dann Tod. Ist halt ein Hospitz was wir da haben. :troest:
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Re: Hormonspritzen bei Hähnen,- Nebenwirkungen

Beitrag von spooky » Fr 11. Mai 2018, 12:09

Schau ihm in die Augen, dann weisst Du, wie er sich fühlt.

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