Bobby kann nicht fliegen

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Sugarbird
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Beitrag von Sugarbird » Fr 15. Okt 2004, 09:13

Hallo zusammen,
vor Kurzem habe ich berichtet, was uns Trauriges mit unseren Kleinen passiert ist. Nun haben wir ein neues Pärchen zu dem uns noch verblieben dazubekommen und die Frage ist nun, ob wir unseren Bobby, der durch einen nicht erkannten Flügelbruch nun leider flugunfähig ist, besser IMMER im Käfig lassen, damit ihm nicht noch Schlimmeres passiert. Er kapiert nämlich irgendwie nicht, dass er nicht einfach losflattern darf und so hat er schon x Stürze hinter sich. Aallerdings haben wir Korkboden - ist nicht GANZ so hart, aber trotzdem ist es jedesmal eine große Gefahr, dass er eben dumm aufprallt. Aber er spielt so gerne draußen mit den anderen. Was sollen wir bloß machen? Legen wir eine Decke drunter, gucken alle ganz verschreckt und es kommt gar keiner mehr nach draußen.
:confused:

Wellipetra

Beitrag von Wellipetra » Fr 15. Okt 2004, 09:21

Hallo,

wir haben hier z. Bsp. alles mit Leitern, geknüpften Sisalseilen verbunden.

Das haben unsre nicht so gut fliegenden Wellis ziemlich schnell kapiert und sie sausen jetzt zu Fuss überall hin.

Klar stürzt auch mal der ein oder andere ab, aber wenn der Boden einigermassen gepolstert ist, bei euch dann mit Kork, seh ich darin kein so grosses Problem

Isabell

Beitrag von Isabell » Fr 15. Okt 2004, 09:51

Hallo,

Petra hat´s ja schon geschrieben, einfach alles so verbinden, dass er überall hingelangt, wo auch die Flieger hinkommen.

Auf die Decke am Boden würde ich dennoch nicht verzichten. Wenn er z.B. mal unglücklich auf die Brust knallt, könnte er an inneren Verletzungen sterben. Die Decke ist erstmal neu und deshalb vielleicht ein Schock, aber das legt sich. :D

Liebe Grüße,
Claudia

Ute

Beitrag von Ute » Fr 15. Okt 2004, 11:52

Jau, sehe ich genauso wie die beiden. Ich habe ja auch eine flugunfähige Henne, durch Leitern und Äste kann sie überall dahin wo die anderen hinfliegen. Sie hat echt schnell gerafft das Laufen effektiver als Fallen ist :D . Bobbys Flugunfähigkeit ist doch noch nicht so lange her, oder? Dann wird er sich schon noch dran gewöhnen, keine Bange.

Sugarbird
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Beitrag von Sugarbird » Di 19. Okt 2004, 12:28

Vielen Dank für Eure Antworten! Bobby hat sich gleich in seinen ersten Lebenswochen den Flügel gebrochen, jetzt ist er 17 Monate alt. Gestern erst ist er wieder völlig überraschend losgeflattert und auf dem Boden gelandet :( .
Wir können nur hoffen, dass er immer viel, viel Glück hat. Er ist so ein niedliches Kerlchen.

Arwen

Beitrag von Arwen » Mi 20. Okt 2004, 14:05

Kann er denn noch einigermaßen sich abbremsen? Also wenigstens ein bissle segeln? :(

Ich kann deine Angst und auch das Gefühl nur zu gut nachempfinden. Mein behinderter Welli mit einem Schlüsselbeinbruch versucht es immer wieder zu fliegen, jedoch kann er noch nicht mal segeln, er knall ungebremst nach unten. :cry: Den Knall in meinem Herzen kannst du dir sicherlich vorstellen.

Daher habe ich mich dann entschieden, ein großer Käfig fein behindertengerecht ausgestattet und eine behinderte Partnerin für ihn gesucht. ;)

Die Beiden können auch raus wenn sie wollen, aber nur auf ihren Käfig...höher lasse ich sie nicht, aber das ist auch nicht nötig, die Flieger besuchen die Beiden sooo gerne und die brauchen sich um mangelnde Aufmerksamkeit nicht zu beschweren. :D Sie haben Spielplätze auf dem Boden und die beiden fühlen sich sehr wohl. :wink:

Wenn einer alleine nicht hinterher kommt ist der jenige natürlich traurig, aber so klappt es gut und die verteidigen ihr Reich ganz schön :D :D

Sugarbird
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Beitrag von Sugarbird » Mi 20. Okt 2004, 16:45

Hallo Nicole,
er flattert schon ein bißchen, aber so unkoordiniert, Einmal ist er auf dem Rücken gelandet, da bin ich total erschrocken. Die Idee mit eigenen Käfig versuche ich gerade. Hab'ihn mit Stupsi zusammengesetzt und er darf nur noch 'raus, wenn wir da sind. Das sind immer noch täglich ein paar Stunden "Freigang". Und ich bin dann ruhiger.
Liebe Grüße

Jasmin

Beitrag von Jasmin » Mi 20. Okt 2004, 20:09

In der Regel bin ich auch ruhiger, wenn mein Fußgänger
"Freigang" hat und ich bin dabei! Oskar wird nur in
einen separaten Käfig gesetzt, wenn mein anderer Hahn
mal wieder extrem "Balzzeit" hat. Dann landet der arme
Oskar ziemlich oft auf den Boden. Aber die Kleinen sind
robuster als man manchmal denkt.

Viele Leitern, Seile und schon kann der Kleine hin, wo
auch die anderen sind. Ich habe nur noch einen Abenteuer-
platz auf dem Käfig. Da halten sich die meisten auf und
er ist nicht alleine.

LG - Jasmin

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