"immune" Welliwitwe (Megabakteriose)

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Ratlos

"immune" Welliwitwe (Megabakteriose)

Beitrag von Ratlos » Di 7. Nov 2017, 12:43

Hallo liebe Community,

ich komme gerade aus meinem Urlaub zurück und musste erfahren, dass Mein Wellensittichhahn Pablo letztlich den Megas erlegen ist. Ich war mit ihm zweimal beim vogelkundigen TA, der eine Kur mit Ampho Moronal verschrieben hat. Zunächst wurde es auch besser, aber der zweite Schub war für den geschwächten Pabo wohl zu stark.
Nun bin ich sehr ratlos was das beste für die Witwe Rosie ist. Sie ist mittlerweile ca. 6 Jahre alt. Pablo war ein "Gebrauchtsittich", den ich vor zwei Jahren für Sie als neuen, ähnlich alten, Partner finden konnte.
Nun trägt Sie voraussichtlich auch Megas in sich, wobei diese bei ihr nicht nachgewiesen werden konnten.

Was soll ich tun? Sie in einen Schwarm geben? Ist das überhaupt zu verwantworten? Ich würde mcih nur ungern von ihr trennen, aber einen neuen passenden Partner für Sie zu finden wäre wahrscheinlich auch schwierig, bzw. stellt sich dabei ebenfalls die Frage ob das aufgrund der Megas überhaupt möglich ist. Da ich ein Vogelzimmer habe, wäre es auch möglich noch weiter aufzustocken. Was meint ihr?

Danke vorab für den Rat.

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Charlie1403
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Re: "immune" Welliwitwe (Megabakteriose)

Beitrag von Charlie1403 » Di 7. Nov 2017, 15:32

Hallo und Willkommen im Forum :wink:

Mein Beileid, dass Dein Pablo es nicht geschafft hat. Megas können sehr tückisch sein, vorallem wenn der Grund für den Ausbruch, sprich eine versteckte Infektion nicht gefunden wird.

Was Deine Frage angeht. Man geht mittlerweile davon aus dass 80 oder mehr Prozent unserer Stubenwellis den Darmpilz (Megas) in sich tragen. Oft wird er gar nicht nachgewiesen. Daher könnte Deine Henne auch schon vor Pablo Träger gewesen sein. Ich habe auch einen "Megaschwarm" und von den Todesfällen war nur einmal Megas mit ein Grund fürs Ableben. Man muß natürlich ein wenig mehr auf die Vögel achten und das Imunsystem stärken und ggf an die Tierarztkosten denken.
Die Megas haben bei den meisten Wellihaltern den Schrecken verloren und die viele Wellis leben ohne je einen Ausbruch zu haben mit dem Pilz.

Daher kannst Du sowohl Deine Henne guten Gewisens vermitteln, wenn Du die Haltung aufgeben möchtest oder Aufstocken und vielleicht sogar einen kleinen Schwarm im Vogelzimmer gründen. Es gibt auch bei uns so viele Abgabevögel, die ein neuen Zuhause suchen. Schau doch mal, vielleicht erleichtert Dir das die Entscheidung: http://www.vwfd-forum.de/viewforum.php?f=12
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Re: "immune" Welliwitwe (Megabakteriose)

Beitrag von Attila » Di 7. Nov 2017, 21:09

Hallo,

es gibt auch immer wieder Abgabewellis, bei denen bekannt ist, dass es einen Megaskontakt gab (Wellipartner mit diagnostizierter Macrorhabdiose). Ich halte es nicht für schwierig, einen Partner für deine Henne zu finden, selbst wenn du einen oder mehrere Wellis aus einer Haltung aufnimmst, bei denen es mindestens einen nachgewiesenen Megas-Fall gab, denn inzwischen werden Megas (von vk TÄ natürlich, die anderen untersuchen gar nicht genau genug) sehr oft nachgewiesen. :wink:
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