Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

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Hella
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Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von Hella » So 20. Aug 2017, 11:59

Hallo an euch alle,

heute morgen beim Laufen im angrenzenden Stadteil hörte ich Welligezwitscher direkt neben mir, direkt am Bürgersteig (an einer Hauptstraße) ist eine Hecke und direkt dahinter stehen Wellis in einer Hubschraubervoliere. Da die Gartentür direkt daneben weit offen stand, konnte ich einen Schritt hinein gehen, um um die Ecke schauen zu können. :glotz:

Es sin bestimmt mindestens 8 -10 Wellis, die da in dieser Voliere (ihr kennt ja diese Hubschraubervolieren) sind, oben unter dem Dach ist eine Querstange. Ansonsten Wasser, Körner und das wars. :(

Der Boden sieht so gerillt aus und ist vollkekotet. Heute morgen wehte ein frischer Wind (wir sind hier in der rauhen Rhön) und die Wellis haben rundum keinen Schutz, außer der nahegelegenen Hecke, aber die ist noch ein Stück entfernt. Es sieht auch nicht so aus, als ob sie "gerade mal so" eben da stehen, sondern es fehlen Räder und das Gras ist schon dementsprechend gewachsen, als wenn sie dauerhaft dort steht.
Ich wollte nicht so lang da in dem fremden Garten stehen, es war noch sehr früh morgens, daher habe ich die Wellis nicht gezählt sondern nur geguckt, was sie für einen Eindruck machen, alle sehen gesund aus, keiner sitzt dick aufgeplustert oder so rum.

Meine Frage an euch: kann man das so akzeptieren? Gewöhnen sich die Wellis daran? Ich werde auf alle Fälle gucken, wenn es kälter wird, ob das immer noch so ist, denn das finde ich schon sehr der Witterung ausgesetzt. :weissnicht:

Ehe ich vielleicht die Leute mal anspreche wollte ich gerne von euch wissen, inwieweit das so zu akzeptieren ist, ihr kennt euch ja mit Außenhaltung wesentlich besser aus als ich.

Liebe Grüße

Hella :wink:
Zuletzt geändert von Hella am So 20. Aug 2017, 12:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von Hella » So 20. Aug 2017, 12:11

also Stangen sind schon vorhanden ;)
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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von loriline » So 20. Aug 2017, 12:22

Also ich kenne mich jetzt nicht mit Aussenhaltung aus, aber es geht gar nicht, dass die Wellis ohne irgendwelchen Schutz den Wetter (Sonne,Regen Wind, Kälte) ausgesetzt sind. Wenn Du die Möglichkeit hast, könntest Du denen ja mal unseren Flyer in den Briefkasten werfen. Es ist aber gut, dass du da mal beobachtest. Wenn die auch noch draußen stehen,wenn es kälter wird, müsste ggf. der Amtstierarzt eingeschaltet werden. Wobei es ja nachts jetzt schon kälter ist :sad:
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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von sweet » So 20. Aug 2017, 12:32

Hallo Hella,

http://www.tierschutz-tvt.de/index.php?id=50&L=0#c270

Ich habe selber auch keine Außenhaltung, weiß aber dass die Tiere auf jeden Fall einen Schutzraum brauchen. Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz hat in Merkblatt 173 niedergeschrieben wie eine artgerechte Wellensittichhaltung im Außenbereich auszusehen hat, Vielleicht hilft dir das weiter.

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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von Hella » So 20. Aug 2017, 18:10

vielen Dank,

die Seite der Tierärztlichen Vereinigung ist sehr aufschlussreich. Wo lade ich den Flyer herunter zum Ausdrucken? Muss mal suchen. Habe mir vorerst die besagten seiten ausgedruckt.
Werde wohl vorerst mit dem Flyer anfangen und auf sehr nette Art, und schauen, ob das was bringt.

wie würdet ihr vorgehen ?

Danke euch

LG

Hella
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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von Zwitschermaus » So 20. Aug 2017, 20:46

Hallo,
Ich würde bei den Leuten mal klingeln und mich als begeisterter Wellihalter outen um mit den Leuten ins Gespräch zu kommen, ggf. Den vwfd ins spiel bringen mit dem Flyer und von deinen Wellis erzählen. Dann freundlich interessiert fragen wie das bei denen im Winter gehandhabt wird. Sollten sie dann strikt drauf bestehen, dass die Wellis das schon abkönnen, dann ins Gespräch bringen, wie andere Volierenhalter das Handhaben, Schutzhaus mit Frostwächter, der die Heizung bei unter + 6 Grad anspringen lässt usw. Ich würde solange freundlich bleiben wie es geht, ggf. Zeigen sie Einsicht oder Betroffenheit. Wenn nicht ,merkt man ob sie unbelehrbar sind, dann hat das Gespräch nicht viel Sinn, es sei denn man sagt dann nochmal klipp und klar dass die Wellis leiden bei zu starker Kälte und das Beratung beim vwfd eingeholt werden kann. Würde sich das aber alles im Gespräch entwickeln lassen sollte alles umsonst sein, würde ich es aufgeben und dann tatsächlich das vet Amt anonym kontaktieren.

Lg, Zwitschermaus

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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von Hella » Mo 21. Aug 2017, 06:19

Hallo ich Danke dir. So ähnlich habe ich es heute vor. Die Wellis leiden momentan schon. Sie sind der Zugluft ausgesetzt und dem Verkehrslärm. Die Straße ist nur vier oder fünf Meter von der Voli entfernt. Ich mag gar nicht dran denken wenn da mal Krankenwagen oder ähnlich mit Martinshorn vorbei fährt. Ich habe mir sowohl beim Vwfd als auch auf der Anderen Liste alles angesehen und weiß nun auch dass die Voli mit so vielen Wellis drin allein schon aufgrund der Enge nicht erlaubt ist. Ich habe wenig Hoffnung. So wie die Voli aussieht vom Kot her. Ich probiere es heute im Guten aber lange abwarten kann man ja auch nicht. Ich frage erst mal vorsichtig wie lange die schon da stehen. Drückt mir mal die Daumen. Danke. Liebe Grüße Hella
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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von sweet » Mo 21. Aug 2017, 07:20

Viel Glück Hella. :daumendrück:

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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von ela67 » Mo 21. Aug 2017, 09:56

:daumendrück: :klee: :daumendrück:
Liebe Grüße, ela, oskar, toni, Livius, greg und stan sowie meine Lieblinge im Hirsehimmel : mo, billy ( genannt billyboy ) tweety, ole, butschi und hank(y) ! :fly:
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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von Hella » Mo 21. Aug 2017, 11:11

Danke. Heute Nachmittag gehe ich hin. Liebe Grüße
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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von loriline » Mo 21. Aug 2017, 11:13

Ich drücke Dir auch ganz doll die Daumen, dass du was erreichst :daumendrück: :daumendrück: :daumendrück:
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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von Hella » Mo 21. Aug 2017, 12:10

Danke
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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von Hella » Mo 21. Aug 2017, 17:42

so hier mein Bericht:

Komischweise heute nur genau 6 Wellis in der Voli, die sich meistens unter dem Dach verbergen, ich bin mir aber 100% ig sicher, dass es vorher mehr waren. Schnell vorher noch zwei Fotos geschossen und los gings:

Die Vögel stehen auf dem Grundstück des Enkels, dieser verwies mich aber zum Nachbargrundstück seines Opas.

Dort habe ich geklingelt, eine etwas ältere Frau öffnetet mir und rief dann auf meine Frage ihren Mann.

Dieser, vielleicht so um die 70 war ganz schön verwundert, zeigte aber auch Arroganz, und gab mir während des ganzen Gesprächs das Gefühl, so wie: "was will die eingentlich, denn ich bin doch hier DER WELLENSITTICHEXPERTE" Und ich muss dazu sagen ich bin mittlerweile 60 Jahre und weiß schon, wie man höflich auf Menschen zu gehen kann.

Ich fing ganz höflich an und sagte, dass ich in der Nachbarschaft wohne und mir die Wellis aufgefallen sind, dass ich seit über 30 Jahren auch Wellis habe und er sagte, er habe auch seit über 30 Jahren Wellensittiche und züchte auch schon so lange, er habe hinterm Haus noch eine Riesenvoliere mit 300 Stück und auch andere Vogelarten. Ich fragte, ob es denn für den Winter einen Schutzraum gebe, er sagte natürlich.

Die Wellis an der Straße würden jetzt noch mal zwei Monate draußen stehen und dann kämen sie rein.
Ich sagte, dass ja dann auch vorher die Nächte schon sehr empfindlich kalt werden, aber er blockte ab und sagte, dass daran noch keiner gestorben sei. Ich bräuchte mir keine Gedanken machen, er wisse schon, wie man mit Wellensittichen umgeht.

Ich sagte, dass sie ja Wind und Wetter ausgesetzt sind, da sagte er , dass sie sich doch unter dem Dach verkriechen können und die Hecke genug Schutz bietet. (Unter diesem Metalldach ist eine weitere Stange!)

Auf den total verdreckten Kotboden hätte ich ihn noch ansprechen müssen, aber ich wollte es auch nicht übertreiben.

ich fragte ihn, ob sie denn auch Frischkost bekämen, da sagte er , natürlich, die kriegen Gurke und Gemüse, ich weiß nicht mehr, was er alles aufgezählt hat, aber in der Straßenvoli hängt mal GAR NICHTS! Nur ein Napf mit Körnern und ein Wassernapf.

Ich sagte, ob er denn wisse, dass sie nicht so extremem Lärm ausgesetzt werden dürfen, es würde ja auch mal der Notarztwagen oder ein Motorrad vorbei fahren, da sagte er überheblich, denn er wurde schon langsam ungeduldig: "Wer sagt das " ich blieb freundlich und sagte, "Der Tierschutz" und ich glaube, in diesem Moment war es für ihn vorbei, er sagte, das macht denen nichts aus, ich solle das ruhig glauben. Den Wellensittichen gehe es gut und es wäre alles in Ordnung. Ich sagte nur noch, dass ich mir schon Gedanken mache, habe mich dann für die Störung entschuldigt udn mich verabschiedet, was hätte ich sonst tun sollen.

Ich denke, ihr müsst mir helfen, hier zu entscheiden, ob man weiter eingreift oder was auch immer. Ich bin jetzt erst mal platt, dass kostet Nerven!!!

Auf den Bildern seht ihr die Hecke, direkt dahinter ist nur noch der Bürgersteig und dann gleich die ganztags viel befahrene Straße.

Liebe Grüße

Hella :weissnicht:
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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von sweet » Mo 21. Aug 2017, 18:29

Hallo Hella,

ich bewundere dich für deinen Mut. Ich weiß nicht, ob ich die Courage gehabt hätte, dort zu klingeln und das Gespräch zu führen. Ich glaube bevor ich den Amtstierarzt einschalten würde, würde ich mich an die Tierschutz AG des VWFD wenden und deren Meinung einholen. Sie haben doch sehr viel mehr praktische Erfahrung. Sie haben eine eigene PN Adresse, wenn ich richtig informiert bin. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass die Wellis an der Straße nicht artgerecht untergebracht sind. Was ist denn mit dem Futter, das müsste doch verwittern und schimmelig werden bei dem verregneten Wetter. Wer weiß wie die anderen 300 Wellis untergebracht sind. :(

Edit: Wie wechselt er eigentlich das Futter, ohne die Wellis zu gefährden? Die können doch ganz leicht entfliehen.

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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von loriline » Mo 21. Aug 2017, 18:42

Vielen Dank Hella für Deinen Mut dort zu klingeln :loving:
Eigentlich war das ja voraussehbar :(
Vielleicht sollte man wirklich den ATA einschalten.
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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von Attila » Mo 21. Aug 2017, 18:55

Hella hat geschrieben:
Mo 21. Aug 2017, 17:42
(...) er sagte, er habe auch seit über 30 Jahren Wellensittiche und züchte auch schon so lange, er habe hinterm Haus noch eine Riesenvoliere mit 300 Stück und auch andere Vogelarten.
Er will "300 Welis und andere Vogelarten" haben? :glotz: Wo und wie leben die denn, bitte? :ratlos: Wenn das nicht einfach Angeberei war, klingt das nach Tierschutzfall.

Was ist der Grund, warum die anderen Wellis in der Hubschraubervoliere im Garten stehen? Hat er was dazu gesagt?
Hört sich alles merkwürdig an.
Viele Grüße von Wibke mit der Handicap-WG: den FußgängerInnen Bijou, Mogli und Florestan.
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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von Lumy » Mo 21. Aug 2017, 18:56

Liebe Hella,
erst mal Danke für deinen Einsatz und den Mut der da dazu gehört :loving:
Mein erster Gedanke war beim Lesen, warum sind die 6 Wellensittiche nicht bei den anderen 300? Um so viel Vögel zu halten bedarf es schon einer riesengroßen Voliere und wer weiß schon welche anderen Vogelarten da mit dabei sind :hm:
Hast du eine Möglichkeit von draußen die große Voliere einzusehen?
Ob die 6 kleinen Herzchen ein Tierschutzfall sind kann ich leider nicht beurteilen, aber ich finde die Haltung auf jeden Fall sehr traurig :schnief:
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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von Zifit » Mo 21. Aug 2017, 19:19

Danke für deinen Einsatz, liebe Hella. So etwas ist nicht selbstverständlich.

Ich frage mich natürlich auch, ob es die 300 weiteren Wellis aktuell wirklich gibt. Das wäre ja eine Riesenzucht. Von den Züchtern, die ich in den letzten Jahren in Hessen im ländlichen Raum so kennengelernt habe (auch überwiegend ältere Herren mit großem Selbstbewusstsein in Bezug auf ihr Können), hatte niemand annähernd so viele Vögel.

Und deshalb frage ich mich auch, was er dieser Unmenge Vögel, falls es sie gibt, eigentlich macht, d.h. wie er sie unter die Menschheit bringt. Das ist ja mehr als alle Baumärkte und Zoohandlungen im Umkreis abnehmen würden. Hast du mal in den Kleinanzeigen geschaut, ob es in deinem Ort jemanden gibt, der Wellis anbietet und der auf ihn passen könnte?

Kann man die Hinterseite des Grundstücks denn wirklich von gar keiner Seite aus einsehen? Aber unabhängig davon, ob es die 300 weiteren Vögel gibt, sind die Vögel vorne an der Straße meiner Meinung nach ein Fall für den ATA.
Zuletzt geändert von Zifit am Mo 21. Aug 2017, 19:21, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von ela67 » Mo 21. Aug 2017, 19:19

Hallo Hella !
Respekt das du das so in die Tat umgesetzt hast. :kniefall:
Bei mir ist das auch so, wenn es um Tiere geht,
wachse ich über mich hinaus und denke nicht mehr nach,
handle nur noch. So hab´ ich mich mal auf der Straße mit
zwei Betrunkenen angelegt, die ihren Hund nicht gerade gut
behandelt haben.
Aber toll das du es versucht hast, auch wenn es leider auf taube
Ohren stieß. Ich hoffe den armen Kleinen kann geholfen werden. :schnief:
Liebe Grüße, ela, oskar, toni, Livius, greg und stan sowie meine Lieblinge im Hirsehimmel : mo, billy ( genannt billyboy ) tweety, ole, butschi und hank(y) ! :fly:
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Re: Frage zu Außenhaltung oder evtl. Tierquälerei???

Beitrag von Hella » Mo 21. Aug 2017, 19:26

Hallo an euch leider kann man den Bereich im Garten nicht einsehen. Man hört von weitem Vogelstimmen. Ich werde mal die VWFD TIERSCHÜTZER anschreiben was sie davon halten. Vielleicht muss man es auch so akzeptieren??? Ach ich bin erst mal ratlos. Und Danke für euren Zuspruch und euer Lob. Mit 60 Jahren ist man nicht mehr so erschrocken. Da hat man schon einiges hinter sich gebracht. Liebe Grüße Hella
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